

Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle über den Online-Terminkalender der Smartpraxis Dr. Sirfy vereinbarten Termine, sowohl für Selbstzahlerleistungen (Privatleistungen) als auch für sonstige Termine.
2. Vertragsschluss
(1) Mit der Buchung eines Termins gibt der Patient ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Behandlungsvertrages ab.
(2) Der Vertrag kommt mit Bestätigung des Termins durch die Praxis zustande.
(3) Maßgeblich sind die im Buchungsprozess angezeigten Bedingungen.
A. Termine mit Anzahlung (z. B. Check-ups, Selbstzahlerleistung)
3. Anzahlung
(1) Für bestimmte Termine ist eine Anzahlung per Kreditkarte oder Apple Pay erforderlich.
(2) Diese dient ausschließlich der Terminreservierung und organisatorischen Absicherung.
(3) Die Anzahlung wird auf die spätere Abrechnung nach GOÄ angerechnet.
(4) Differenzen werden nach der Behandlung ausgeglichen oder erstattet.
4. Terminbindung
Diese Termine werden exklusiv für den Patienten reserviert.
5. Stornierung von Terminen mit Anzahlung
Kostenfreie Stornierung oder Verschiebung ist bis 24 Stunden vor Termin möglich.
6. Ausfallhonorar (Termine mit Anzahlung)
(1) Bei einer Stornierung weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen kann die Praxis die Anzahlung ganz oder teilweise als Ausfallhonorar einbehalten, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte und ein Ausfall entstanden ist.
(2) Das Ausfallhonorar bemisst sich nach dem konkret entstandenen Ausfall unter Berücksichtigung ersparter Aufwendungen.
(3) Eine geleistete Gutschrift kann in diesem Fall ganz oder teilweise auf das Ausfallhonorar angerechnet werden.
B. Sonstige Termine
7. Terminbindung
Auch diese Termine sind verbindlich und werden exklusiv vergeben.
8. Stornierung (sonstige Termine)
Die jeweils geltenden Stornierungsfristen werden im Buchungsprozess angezeigt.
9. Ausfallgebühr (nicht zahlungspflichtige Termine)
(1) Bei Nichterscheinen oder verspäteter Absage kann eine angemessene Ausfallgebühr erhoben werden, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte.
(2) Die Höhe orientiert sich am entstandenen Ausfall und beträgt in der Regel bis zu 150 €.
(3) Ersparte Aufwendungen werden berücksichtigt.
(4) Dem Patienten bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
C. Allgemeine Regelungen
10. Rechtsgrundlage
Die Regelungen beruhen auf § 615 BGB (Annahmeverzug).
11. Nachweis geringeren Schadens
Dem Patienten bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
12. Rückerstattungen
Erfolgen über das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel.
13. Terminänderungen durch die Praxis
Bei Absage durch die Praxis entstehen keine Kosten.
14. Schlussbestimmungen
(1) Es gilt deutsches Recht.
(2) Sollten einzelne Klauseln unwirksam sein, bleibt der Rest gültig.